Zellenforschung
Unsere Tätigkeiten in der Zellenforschung begannen vor etwa 10 Jahren. Wir recycelten bis jetzt etwa 11.200 Stück Lithiumzellen unterschiedlicher Herkunft für Forschungszwecke und prüfen diese seit fast einem Jahrzehnt auf Leistungsfähigkeit und Lebensdauer, deren Entwicklung und Degration. Unterschiedliche Strategien zur Lebensdauerverlängerung werden hier im Laborumfeld getestet. Am Firmengelände haben wir hierzu ein eigenes Batteriehaus errichtet.
Solarspeicher für Energiegemeinschaft nutzen
Wir haben als erstes Unternehmen in Österreich einen Energiespeicher als Energiegemeinschaft entwickelt, erprobt und realisiert. Das von der KPC geförderte Pilotprojekt ist bereits abgeschlossen und Kundenprojekte werden umgesetzt. Hierzu koppeln wir uns mit einem Mikrocontroller an die M-Bus Schnittstelle des EVU Smartmeter und schicken die Verbrauchswerte per MQTT an unser Steuerungssystem. Wir addieren dann alle Verbraucherwerte und verwenden diese als neue Regelgröße für unser Speichersystem, natürlich alles in Echtzeit. Die Abrechnung innerhalb der Energiegemeinschaft erfolgt über den Netzbetreiber und über Daten aus dem EDA Portal. Welches andere Speichersystem kann das schon?

Produktentwicklung Energiespeicher WB14
Aufgrund jahrelanger Erfahrung im Bereich Zellenforschung und Batteriesystemerstellung entwickelten wir unser eigenes Speicherprodukt WB14. Wir haben uns hier gezielt für die höchstwertigsten Komponenten entschieden und auf 100% europäische Herstellung gesetzt. Im Vergleich zu den meisten anderen Herstellern kommen unsere Batteriemodule von LG/CATL oder SK-Innovation, welche zu den größten aber auch innovativsten Herstellern weltweit gehören – also wir verwenden keine NO-NAME Zellen. Wer kann das schon behaupten? Die verwendeten Automotiv Batteriemodule werden in Polen gefertigt. Weiters, wird das von uns entwickelte Gehäuse in österreichischen Blechfertigungen gelasert, gekantet und bearbeitet. Die Pulverbeschichtung erfolgt dann in Steyr, die Elektronik kommt aus Slowenien. Der Kabelsatz und die Elektroeinheit wird bei uns gefertigt. Das Produkt wird in unseren Werkstätten assembliert, überprüft und bei den Kunden installiert und Inbetrieb genommen.
CE-Zertifizierung mit der WKO NÖ
Seit Februar 2024 ist auch für Speichersysteme < 100V eine CE Zertifizierung notwendig. Glücklicherweise hat sich die Wirtschaftskammer NÖ dazu entschlossen uns zu unterstützen und mit uns gemeinsam einen CE Zeritifizierungsprozess durchzuführen. Hier wurde das Produktdesign und vorallem das Sicherheitskonzept auf das Strengste überprüft und Verbesserungsvorschläge wurden eingearbeitet. So konnte der CE Zertifizierungsprozess durchgeführt werden und sichergestellt werden, dass alle gesetzlichen Verpflichtungen eingehalten wurden und werden. Ein herzliches Dank an alle Beteiligten vorallem Herrn Aschauer Jürgen (WKO NÖ) und Herrn Grassberger Wolfgang (Ziviltechniker für Elektrotechnik) für die Durchführung des CE Zertifizierungsprozesses.

Ladeoptimierung
Seit langem beschäftigen wir uns mit Strategien zur Lebensdaueroptimierung von Lithiumzellen. Daher haben wir auch in diesem Bereich die Nase vorn. Wir können mit unseren Algorithmen mittels Wetterdaten die PV Produktionsprognose ermitteln, wie auch die Lastprognose des Kunden aufgrund der historischen Daten approximieren. Mit diesen Daten können wir eine dynamische Ladeverzögerung einrichten. Warum das? Weil die größte Abnutzung einer Lithiumzelle passiert bei hohem Ladezustand xx Zeit xx hohe Temperatur. Also verschleissen Speicheranlagen am stärksten im Sommer, wenn der Speicher schon um 10 Uhr morgens voll ist und bis Abends warten muss, bis er sich endlich seines hohen Ladezustandes entledigen darf.
Mit unserer einzigartigen Ladeoptimierung schaut das System, wieviel Energie am jeweiligen Tag kommt und ob ein Überschuss prognostiziert wird und damit wird die Ladeverzögerung geregelt. Unsere optionale Software sorgt dafür, dass der volle Ladezustand erst so spät wie möglich erreicht wird und somit so kurz wie möglich ist. Bei groß dimensionierten Speichersystemen kann von unseren Algorithmen auch noch der nächste Tag in die Betrachtung miteinbezogen –> bei schlechter Wetterprognose für den nächsten Tag wird der Zielladestand auf 100% SOC gesetzt, bei guter Wetterprognose für den nächsten Tag kann der Zielladestand automatisch z.B. auf 80% gesetzt werden.
Einspeisebegrenzungen – Peak Charging
Warum österreichische Produkte? Nicht nur weil es sonst schlecht für unser Kinder und Enkel aussieht, sondern weil österreichische Produkte – auch wenn es schon in Vergessenheit gerät – für beste Qualität stehen.
Aber es gibt auch Probleme und Anforderungen die nur in spezifischen Regionen vorkommen und daher chinesische Konkurrenten nicht im Fokuss haben. Als heimischer Hersteller bieten wir individuelle Lösungen für die Bedürfnisse unserer Region. Eine derzeit sehr gefragte spezifische Lösung ist unsere Peak Charging Funktion. Hiermit laden wir bevorzugt nur jene Mengen der produzierten Leistung, welche nicht in das Netz eingespeist werden dürfen. Wer kennt das Problem? Die Leistung wird dynamisch abgeriegelt, weil das Netz nicht mehr genehmigt? Mit unserer Peak Charging Funktion wird im Sommer bevorzugt jene Überschussmengen geladen, welche sonst nicht verwertet werden können.
Hochvoltspeicher
Zuletzt wurde eine Hochvoltspeicherlösung entwickelt. Derzeit wird an der Erweiterung der Kompabilität mit bestehenden Invertern wie Fronius GEN24 und anderen gearbeitet. Zertifizierungen und Sicherheitsüberprüfungen haben stattgefunden.
Das aktuelle System ist mit Hochvoltinvertern wie Sungrow SH10RT und allen anderen dieser Serie kompatibel.


